Das Schlimmste, was einen Katzenbesitzer treffen kann, ist eine spontan ausbrechende Katzenallergie. Und leider trifft sie nicht nur jüngere, sondern auch Menschen über 40 Jahre. Verzweifelt fragt man sich: “Warum gerade ich oder eines meiner Familienmitglieder?” Und wenn keine dauerhalfte Lösung gefunden werden kann und das Leiden unerträglich wird, muss man sich über die Abgabe seines Lieblings Gedanken machen. Und das wünscht man keinem.

Katzenallergie

Dass es bei der Katzenallergie in erster Linie nicht um die Katzenhaare geht, sondern um Katzenallergene, die hauptsächlich aus Speichel, Tränenflüssigkeit, Kot, Urin und Hautschuppen der Katze stammen, ist bekannt. Dadurch, dass die Katzen sich so viel putzen, verteilen sie diese überall. Sie sind schließlich auch auf Möbeln, Kleidung, Schuhen, Wänden und können noch nach Jahren nachgewiesen werden. In geringer Konzentration sind sie sogar in öffentlichen Gebäuden, Schulen, Bussen. Das bedeutet, dass man sich nur schwer komplett vor Katzenallergenen schützen kann. Daher ist es auch umso problematischer, eine Therapie erfolgreich durchzuführen, wenn die Katze noch im Haushalt lebt.

Ursachen der Katzenallergie

Warum reagieren wir plötzlich allergisch auf etwas? Hier scheint mir die Ansicht der sogenannten ganzheitlichen Medizin am plausibelsten, die den Körper und alle seine Abläufe als Ganzes sieht, das im Gleichgewicht bleiben muss.

Der Körper gerät aus dem Lot

Zu einer Allergie kann es also kommen, wenn dieses Gleichgewicht im Körper durcheinandergeraten ist. Das Immunsystem spielt dann sozusagen verrückt. Es hält harmlose Substanzen für Feinde und bekämpft sie. Ein Grund dafür können  gesundheitliche Probleme sein,  die jemand vielleicht seit Jahren schon hat – bereits bekannt oder auch noch nicht -,  psychische Probleme,  Traumata in der Kindheit, Stress, aber auch eine hohe Belastung von Umweltgiften, denen man ausgesetzt ist. Alles Faktoren, wogegen der Organismus ständig ankämpfen muss, um das Gleichgewicht aller Funktionen aufrecht zu erhalten. Und irgendwann gerät alles aus den Fugen. Das erklärt auch, warum Kinder schon Allergien entwickeln. Auf jeden Fall spielen anscheinend aber immer mehrere Faktoren bei der Ausbildung einer Allergie eine Rolle. Und bei jedem sind es andere.

Welche Möglichkeiten gibt es, eine Katzenallergie zu heilen?

Was kann man aber gegen eine Katzenallergie tun? Dieser Blog ist keine medizinische Fachzeitschrift und ich bin keine Ärztin. Da sich aber das Problem in meiner Familie (Zum Glück sind weder ich noch mein Mann betroffen.) plötzlich stellt, habe ich mich damit befasst und mir meine eigene Meinung gebildet.

Hyposensensibilisierung

Als gängige Therapie wird die Hyposensensibilisierung genannt. Das ist eine Immuntherapie, bei der man versucht, den Körper langsam an immer höhere standardisierte Konzentrationen des Allergens zu gewöhnen. Sie dauert mehrere Jahre und sollte nur durchgeführt werden, wenn keine Katze mehr im Haushalt lebt. Der Erfolg sei fraglich. 

 

Darmsanierung und Wiederherstellung der geschädigten Darmflora

Manche Allergieexperten sagen, dass bei allen Allergien die Schleimhäute nicht mehr ihre natürliche Funktion ausüben könnten.  Unsere Schleimhäute, vor allem die im Darm, verhindern normalerweise das Eindringen fremder Stoffe in den Organismus.  Sie sind für unsere Immunabwehr zuständig. Wenn eine Allergie vorliegt, haben sie diese Fähigkeit verloren.  Dadurch, dass die Darmschleimhaut mit den Schleimhäuten der Nase, der Augen und der Lunge assoziiert sei, könnten auch diese keine gesunde Immunabwehr mehr leisten. Daher empfehlen sie eine Darmsanierung zum Aufbau der Darmflora, die wiederum eine Änderung der gesamten Lebensweise und der Ernährung mit einschließt.  Denn der Darm ist das, was wir ihm zuführen. Ich halte diese Therapie für vielversprechend, weil sie nicht nur ein Symptom bekämpft. Allerdings kann sie nur derjenige in Betracht ziehen, der bereit ist, seinen Lebensstil dauerhaft umzukrempeln. Ob sie aber letztendlich erfolgreich ist, kann niemand voraussagen. Denn die Katzeallergie gilt als eine der hartnäckigsten Allergien überhaupt und bei vielen Experten für unheilbar.

Weitere Therapien

Die Naturheilkunde nennt noch weitere Therapiemöglichkeiten, z. B. die Eigenbluttherapie oder die Bioresonanztherapie, bei denen wohl auch schon Erfolge erzielt wurden.

Unsere bevorzugten Behandlungsmethoden

Ich bin ein Fan der Homöopathie und der ganzheitlichen Medizin, wobei mir natürlich bewusst ist, dass die Homöopathie ihre Grenzen hat.  Wir brauchen heutzutage die Schulmedizin. Ich selbst habe aber in der Prävention und Stressbewältigung gute Erfolge mit homöopathischen Medikamenten erzielt. Meine Katzen wurden bei Magen/Darm- und Hautproblemen erfolgreich mit der Bioresonanztherapie behandelt. Damit bekam ich z.B. den Helicobacter meines letzten Balinesenkaters gut in den Griff. Einer unserer verstorbenen Siamkater wurde über 8 Jahre mit Lespedeza behandelt. So konnten wir die Niereninsuffizienz, die in ihren Anfängen durch die Bioresonanztherapie erkannt worden war, einige Jahre hinauszögern. Allerdings muss einem klar sein, dass diese sanften Behandlungsarten einen Tierarzt nicht ersetzen.

Eine Bitte

Liebe Leserinnen und Leser, solltet ihr jemanden kennen, der unter einer Katzenallergie litt und sie in den Griff bekommen hat, mit welcher Therapie auch immer, so teilt mir das bitte, bitte mit. Ich danke euch ganz herzlich!!! Ich bin für jede Idee dankbar.